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Es werden Posts vom Mai, 2018 angezeigt.

Bruce Springsteen - Born in the U.S.A.

Der Untergang eines Traums und der Aufstieg eines Stars...

Eine größere stilistische Kehrtwende hätte man 1984 wohl nicht für möglich gehalten: Bruce Springsteen und die E Street Band spielen Arena Rock - eingängige Riffs und Mitsing-Refrains, die ganze Stadien zum Kochen bringen. Zwei Jahre nach Nebraska, vier Jahre nach The River. Beides Platten, die - wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise - eher den ruhigen Tönen gehören, mal in Gestalt eines eineinhalbstündigen Abgesanges auf das American Heartland und seine verlorenen Existenzen, dann wieder als vierzigminütige Lo-Fi-Session, die zwischendurch auch wieder so etwas wie Hoffnung erahnen lässt. Von beidem grenzt sich Springsteen auf dem insgesamt siebten Longplayer seiner Karriere deutlich ab und öffnet intimen Gefühlen Tür und Tor.

Fairerweise muss ich vorweg gleich anmerken: einige der insgesamt 12 Songs aus Born in the U.S.A. gehören dann doch noch zum Vorgänger Nebraska. Der Titeltrack beispielsweise, der die Platte eröffne…

Duran Duran - Rio

Der Frühling geht fast augenblicklich in den Sommer über... mehr muss ich gar nicht wissen, um diese Platte zu rezensieren ;)

Das letzte Mal, als ich Duran Duran hier ins Rampenlicht geholt habe, hatten wir tiefsten Winter - es war kalt, meine Laune sowieso auf dem Tiefpunkt und müde war ich außerdem. Kein Wunder, dass die düsteren Synthesizer von Seven and the Ragged Tiger da gut ins Bild gepasst haben. Fast ein halbes Jahr später kratzt das Wetter in meiner Umgebung an der 30-Grad-Marke, die Sonne strahlt vom fast wolkenlosen Himmel und während ich meine freie Zeit zum Sonnen nutze, mache ich mich nebenbei daran, meinen Soundtrack für dieses Hochsommerwetter zu rezensieren.

Rio, das ist uns vor allem als Kurzform der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro geläufig, ehemals Hauptstadt des Vereinigten Königreiches von Portugal und Brasilien sowie Heimat des legendären Karnevals, der Copacabana und einer ziemlich hohen Christusstatue. Doch 1982, in dem Jahr, in welchem Helmut Kohl in Deuts…

100 Jahre Medienkiste - Miami Vice

Ein Meilenstein, sensationell, atemberaubend - all das und noch viel mehr ist die Tatsache, in diesem Moment meinen einhundertsten Post für die Medienkiste zu verfassen, vielleicht (noch) nicht. Aber dieser kleine Meilenstein verlangt nichts desto trotz nach einem besonderen Thema. Und wenn mein erster Post vor mittlerweile fast vier Jahren mit einer Besprechung der ersten Staffel der Simpsons bereits ein Terrain beschritt, vor welchem mir ansonsten graut - das der Serienbesprechung nämlich, welches sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und meistens ohnehin für die Fisch' ist - dann ist der 100. Post doch die perfekte Gelegenheit, wieder genau dorthin zurückzukehren. Das gefällt schließlich auch den Flamingos...

Dass ich die 1980er, jenes Jahrzehnt des grenzenlosen Hedonismus, der Synthesizer und der Ray-Ban-Sonnenbrillen einfach unfassbar gern habe, muss hier nicht nochmals erwähnt werden - ein Blick in meine Kate Bush-Rezensionen genügt. Die Verklärung eines Jahrzehnts, das neben all …